Der elektrische Flaggschiff von BMW wurde zur mobilen Leinwand in den Händen des experimentellen Künstlers Lee Kun‑Yong. Ein i7 mit M-Paket erhielt einen einzigartigen Wrap: lebendiges Rot als Basis und Schichten von Gesichtern, Herzen, Blättern und abstrakten Formen in asymmetrischer Komposition. Das Projekt feiert Kunst, Technologie und Fahrdynamik als eine einzige Geste — Teil des globalen Programms 50 Jahre BMW Art Cars.
Was macht dieses BMW i7 Art Car auf den Straßen so anders?
Kontrast bestimmt die Optik: intensives Rot erscheint an Kotflügeln, Seitenschwellern, Säulen und Heckklappe, während lackierte Flächen „Tür, Stoßstangen und Motorhaube“ „überwältigen“. Jede Seite ist einzigartig, sodass man nie zweimal das gleiche Auto sieht — es ist kontrolliertes, absichtliches Chaos.
Wrap und Lackierung sprechen die Architektur des G70 an, ohne die Skala des Limousinen oder die markanten Volumen zu verbergen. Ästhetik ist performativ: Es wirkt, als ob die Geste des Künstlers auf der Karosserie eingefroren wäre. Im Dialog mit der jüngsten Automobil-Popkultur ist es auch lohnenswert, ein weiteres viel diskutiertes Art Car aus dem Premium-Universum zu erinnern.
Wie dialogisiert Kunst mit Ingenieurwesen und Fahrdynamik?
Kun‑Yong ist bekannt dafür, den eigenen Körper als kreatives Instrument zu nutzen — Bewegung in Abstraktionen zu übersetzen. Hier zielt die Idee darauf ab, die Präzision und Responsivität zwischen Fahrer und Fahrzeug widerzuspiegeln; der Pinselstrich wird zur Metapher für das Feedback des Lenkrads, die Beschleunigung und das Bremsen.
Aus technischer Sicht bewahrt ein gut umgesetzter Wrap die Sensoren von Fahrerassistenzsystemen, Kameras und Radaren, indem technische Fenster und Toleranzen eingehalten werden. Keine Beeinträchtigung der Aerodynamik oder des Kühlsystems. Um zu sehen, wie BMW Kunst mit Leistung auf der Rennstrecke verbindet, schau dir die performative Lackierung des M Hybrid V8 an.
Welche technischen Daten des i7 tragen das Kunstwerk in Bewegung?
Unter dem Wrap befindet sich ein Allrad-i7 mit zwei synchronen Motoren. Abhängig von der Version liegt die Leistung bei ca. 536 PS (xDrive60) bis ca. 650 PS (M70), mit großzügigem Moment und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 4,8 s bis 3,7 s. Die Leistung ist sanft, aber bei Bedarf auch brutal.
Die Batterie (ca. 100 kWh nutzbar) ermöglicht große Reichweiten und DC-Schnellladeleistung von bis zu etwa 195–205 kW, ideal für lange Reisen. Das M-Paket umfasst Feinabstimmungen an Fahrwerk, Bremsen und Rädern, passend zum Konzept einer „Galerie mit hoher Geschwindigkeit“. Wenn du die Entwicklung der elektrischen BMW-SUVs vergleichen möchtest, erfahre, warum der BMW iX 2026 zu einem begehrten Objekt wird.
Visuelle Elemente des „kontrollierten Chaos“
- Rote Basis wie Anker
- Stilisierte Gesichter und Herzen
- Blätter und organische Grafiken
- Motorhaube und Türen wie Bilderrahmen
- Kontraste bei Säulen und Heckklappe
Kurzer Vergleich: i7 Art Car vs. Luxus-Elektro-Rivale
- Leistung: i7 ca. 536–650 PS
- Reichweite: i7 ca. 500–600+ km
- Schnellladung DC: i7 ca. 200 kW
- Fokus: Kunst + Luxus + Stille
- Rivale: EQS, Air, Model S
- Besonderheit: Offizielles Art Car
Verändert das die Debatte über aktuelles BMW-Design?
Der G70 des 7er Seriemosst Meinungen, wie andere aktuelle BMWs. Das Art Car wird zum Gegenmittel: Es lenkt den Blick weg vom „Nase“-Design hin zum Gesamtbild und erinnert daran, dass Auto auch Medien, Geste und Kultur sind. Die ästhetische Provokation wird absichtlich und gefeiert.
Wenn dich das Thema „mutige Front“ fasziniert, vertiefe dich in den Debatte über den riesigen BMW-Kühlergrill. Die richtige Frage ist nicht „schön oder hässlich?“, sondern „Was will diese Designsprache über Leistung, Luxus und Identität kommunizieren?“
Wo man mehr über Art Cars und echte Automobil-Kollaborationen erfahren kann
Es gibt einen globalen Kalender, der die Geschichte der Art Cars feiert, mit Ausstellungen, Maßstabsmodellen und Live-Performances. Offizielle digitale Archive und Ausstellungen in Kunstzentren helfen, den Weg von 1975 bis heute zu verfolgen.
Kun‑Yongs Botschaft ist klar: Kunst ist die Brücke zwischen Objekten, Menschen und Perspektiven. Und wenn ein Hochluxus-Elektroauto zur kreativen Plattform wird, entstehen neue Gespräche zwischen Ingenieurskunst, Nachhaltigkeit, Kultur und Fahrdynamik — grenzenlos.
FAQ — Kurze und direkte Fragen
- Beeinträchtigt ein künstlerischer Wrap die Sensoren? Nein, solange er von einem Fachmann installiert wird, der technische Fenster für Kameras, LiDAR/Radar und Ultraschall respektiert.
- Beeinflusst es die Reichweite oder Aerodynamik? Der Effekt ist vernachlässigbar; dünne Materialien und korrekte Anwendung verändern die aerodynamischen Coeffizienten nicht messbar.
- Was kostet ein hochwertiger Premium-Wrap? Hochwertige Wraps kosten etwa zwischen 2.700 € und 10.800 €; bei renommierten Künstlern können Auftragsarbeiten auch über 45.000 € kosten.
- Wie lange halten sie typischerweise? In der Regel 3 bis 7 Jahre, abhängig von Material, Klima und Pflege (sanfte Reinigung und UV-Schutz helfen).
- Sind sie reversibel? Ja. Wraps können professionell entfernt werden, wobei die Originallackierung erhalten bleibt.
Um dein Repertoire an Schnittstellen zwischen Design, Motorsport und zeitgenössischer Kunst zu erweitern, schau dir auch die Zeitreise der BMW Art Cars an — eine kreative Fahrt ins Unbekannte.
Jetzt bist du gefragt: Hast du vom i7 als bewegte Leinwand überzeugt? Welches Art Car hat dich am meisten beeindruckt und warum? Hinterlasse einen Kommentar und bereichere die Diskussion.
Author: Fabio Isidoro
Als Gründer und Chefredakteur von Canal Carro widmet er sich mit großer Leidenschaft der Erforschung des Automobiluniversums. Als Auto- und Technologie-Enthusiast erstellt er technische Inhalte und ausführliche Analysen nationaler und internationaler Fahrzeuge und verbindet dabei hochwertige Informationen mit einem kritischen Blick für die Öffentlichkeit.