Dreame, bekannt für Haushaltselektronik, hat seinen Sprung in die Hypercars mit einem reinen E‑Fahrzeug in Ultra-Luxusausführung angekündigt, das für 2027 geplant ist. Das Versprechen ist klar: Das „schnellste Auto der Welt“ zu bauen, mit einem intelligenten Ökosystem, das über das Segment der Luxusklasse hinausgeht.
Was verspricht Dreame mit einem Ultra-Luxus‑E‑Fahrzeug für 2027?
Erster Punkt: Positionierung. Das Modell debütiert direkt im Kreis der Rekordhalter, mit Fokus auf brutalem Beschleunigung, einer Höchstgeschwindigkeit über 400 km/h und einer Ingenieurskunst, die auf Abtrieb (downforce) und thermische Effizienz ausgelegt ist. Das Konzept umfasst ein „abschließend“ Fahrerlebnis sowie einen Innenraum, der nahtlos mit persönlichen Geräten und Smart-Home IoT kommuniziert.
Zweiter Punkt: ambitionierte Zeitplanung. Mit einem engagierten Team von fast tausend Spezialisten und einem ausgereiften Produktplan ist das Ziel, sich mit etablierten Elektro- und Hybrid-Hypercars zu messen, bei denen Namen wie das Bugatti Tourbillon Luxus, Leichtigkeit und digitale Integration im Millionärssegment neu definiert haben.
Welche technischen Grundlagen untermauern die Ambition „schneller“?
Um dem Veyron Paroli zu bieten, muss das Paket Leistungen im Bereich von etwa 1 MW (oder mehr) liefern, Allradantrieb mit aktiver Vektorsteuerung, adaptive Federung und vollaktive Aerodynamik. Es werden auch Hochdrehzahl-Elektromotoren, SiC-Inverter, Mehrkreislauf-Flüssigkeitskühlung und Carbon-Monocoque erwartet, um Masse und Steifigkeit im gewünschten Bereich zu halten.
In aktuellen Benchmarks zeigen EV-Hypercars, wo die Messlatte liegt: Das Lotus Evija mit ca. 2.000 PS hat die Leistungsgrenze angehoben, während Thermomanagement und kontinuierliche Leistung als ebenso kritisch wie Spitzenwerte bewiesen wurden.
Wer sind die direkten Konkurrenten und wo muss Dreame sie schlagen?
Das Spiel wird heute durch Beschleunigung, nachgewiesene Höchstgeschwindigkeit, Rundenzeiten und Reproduzierbarkeit unter realen Bedingungen gemessen. Jüngste Beweise für „Rekord-Ausdauer“ zeigen, dass es nicht nur darum geht, schnell zu sein; man muss es die ganze Zeit sein, wie der AMG GT XX Hyper EV demonstrierte, der in Folge weltweit Meilensteine setzte.
Im Bereich der Top-Speed-Duelle zwischen Hochleistung-Benzinern (ICE) und Extrementelektrofahrzeugen ist die Rivalität noch lebendig. Der Kampf zwischen dem Jesko und Hochgeschwindigkeits-ELektrikern illustriert die technische Auseinandersetzung um Luftwiderstand und Stabilität, wie in „Guerra de Gigantes: Jesko Absolut vs Nevera“ analysiert.
Wie kann die smarte Integration und das Ökosystem echte Unterscheidungsmerkmale sein?
Dreame verspricht ein reibungsloses, intelligentes Ökosystem: Das Auto als Erweiterung des connected Hauses und des Smartphones, mit dynamischen Fahrprofilen, Routinen für Vor‑Klimatisierung, proaktiven Sicherheitssystemen und adaptivem Entertainment. Diese softwarefokussierte Strategie kann zum Trumpf werden, wenn sie flüssige UX, robuste OTA-Updates und APIs für Premium-Partner bietet.
In der öffentlichen Validierung liefern Extreme‑EVs derzeit herausragende Leistungs- und Stabilitätsrekorde, wobei etwa der Speed-Rekord des Yangwang U9 die Erzählung stützt, dass die Ära der elektrischen Hypercars bereits begonnen hat — und dass das Übertreffen dieser Leistung wirklich Neues erfordern wird.
Minimale technische Rahmendaten (für „Veyron-Rivale“)
- Leistung: ca. 1.000–2.000 PS
- 0–100 km/h: unter 2,0 Sekunden
- Höchstgeschwindigkeit: 400+ km/h
- Vektorisierter Allradantrieb (AWD)
- Monocoque aus Carbon
- Vollaktive Aerodynamik
- Mehrkreislauf-Refrigierung
- Kohlenstoff-Keramikbremsen
Schneller Vergleich (direkter Wettbewerb)
- Bugatti (Tourbillon): 1800 PS Hybrid
- Evija: ca. 2000 PS 100 % elektrisch
- Nevera: ca. 1900 PS, SG-Rekorde
- Jesko: ICE, Fokus auf Vmax
- Dreames Ziel: „schneller“
FAQ — Schnelle und klare Fragen
- Ist es 100 % elektrisch oder hybrid? Offiziell, reines E‑Fahrzeug — Fokus auf eigene Hochleistungsmotoren.
- Wann kommt es? Das Debüt ist für 2027 geplant, mit zunehmender technischer Kommunikation bis dahin.
- Wird es Allradantrieb geben? Für das versprochene Niveau werden mehrere Motoren und AWD mit aktiver Vektorsteuerung erwartet.
- Geschätzter Preis? Ultra-Luxus; die typische Spanne liegt bei über 1 Million Euro auf globaler Ebene.
- Was kann es differenzieren? Nahtlose Integration ins Smart Home, erstklassige UX und wiederholbare Performance.
Wichtige Signale bis 2027
- Prototypen und Telemetrie
- Offizielle Testfahrten auf Rennstrecken
- Pneus- und Bremdsengagements
- Gewicht und Steifigkeit des Monocoques
- Schnelle Ladekapazität
- Software und OTA-Updates
Abschließender Kontext: „Veyron konkurrenzfähig sein“ bedeutet heute, EVs mit 2000 PS und fein ausgearbeitete Hybride zu schlagen. Und das zählt nur, wenn es messtechnisch bestätigt wird — eine Grundlage, die das Material und die Methode bei den jüngsten Rekordkämpfen, von Beschleunigungssprüngen bis zu Langstreckenrennen, bereits gezeigt haben.
Jetzt sind Sie gefragt: Was sollte Dreame priorisieren — rohe Leistung, echte Top‑Speed oder eine UX, die die Spielregeln neu definiert? Hinterlassen Sie Ihren Kommentar und diskutieren wir die technische Seite.
Author: Fabio Isidoro
Als Gründer und Chefredakteur von Canal Carro widmet er sich mit großer Leidenschaft der Erforschung des Automobiluniversums. Als Auto- und Technologie-Enthusiast erstellt er technische Inhalte und ausführliche Analysen nationaler und internationaler Fahrzeuge und verbindet dabei hochwertige Informationen mit einem kritischen Blick für die Öffentlichkeit.